Fussreflexzonen-Therapie

Die Behandlung der Reflexzonen am Fuss ist zweifellos die älteste, bekannteste und verbreitetste Methode der Reflexzonentherapien. Das all diesen Therapien zugrunde liegende Prinzip, dass unser gesamter Körper mit kleinen Bereichen anderer Körperteile in Verbindung steht, ist im Falle des Fusses besonders anschaulich. Die Wirksamkeit von Behandlungen via Fussreflexzonen ist breit anerkannt und in wissenschaftlichen Studien belegt (siehe rechte Spalte), obwohl bis heute nicht genau klar ist, wie die Verbindung der Reflexzonen am Fuss mit den Organen des Körpers funktioniert.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte sich Dr. William Fitzgerald in den USA eingehend mit dem medizinischen Wissen und den Behandlungsmethoden der Indianer. Er systematisierte und ergänzte deren mündliche Überlieferungen und entwickelte daraus seine «Zonentherapie», welche als Basis der heutigen modernen Reflexzonentherapie verstanden werden kann. Die Amerikanerin Eunice Ingham griff in den Dreissigerjahren seine Methoden auf und machte sie einem breiteren Publikum zugänglich. Die deutsche Masseurin Hanne Marquardt wandte die Erfahrungen der amerikanischen Wegbereiter ab 1958 in ihrer Praxis an und verankerte sie nicht zuletzt mit ihrer nachmalig gegründeten Ausbildungsstätte in Europa.

Dank meiner vorausgegangenen Ausbildung als dipl. Krankenschwester (Krankenpflege HF), stand mir die Tür offen zur Ausbildung als Fussreflexzonentherapeutin an einer Zweiglehrstätte von Hanne Marquardt. Seit meinem Abschluss 1989 praktiziere ich regelmässig, früher teils in meinem pflegeberuflichen Alltag (z.B. in der klinischen Neurologie), später vermehrt in eigenen Praxen. In den von mir stark verinnerlichten Behandlungsabläufen erspüre und ertaste ich mit meinen Händen in kurzer Zeit die problematischen Zonen, und kann mit deren Massage und dem richtigen Druck starke und nachhaltende Linderungseffekte erreichen. In Sequenzen über typischerweise mehrere Behandlungen hinweg, gelingt eine dauerhafte Verbesserung von Beschwerden, Symptomen und Lebenseinschränkungen. Und dies gänzlich ohne störende Nebenerscheinungen.